Route der Industriekultur

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Länge 700 km
Höhenunterschied ▲273m ▼273m
Schwierigkeit leicht
Sehenswertes Gasometer Oberhausen, Weltkulturerbe Zeche Zollverein, Essen, Duisburg, Ehemalige Bahntrassen
GPX-Daten Link zum Download

700 Kilometer lang ist das Radwegenetz, das die zahlreichen Industriedenkmäler an der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm verbindet. Die beiden Hauptradwege, der Emscher-Park-Radweg und der Rundkurs Ruhrgebiet, verlaufen etwa parallel, sind aber immer wieder durch Querwege verbunden. Dadurch kann sich jeder Radler seinen individuellen Kurs abstecken – Tagesausflüge sind so genauso möglich, wie längere Radreisen.

700 Kilometer lang ist das Radwegenetz, das die zahlreichen Industriedenkmäler an der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm verbindet. Die beiden Hauptradwege, der Emscher-Park-Radweg und der Rundkurs Ruhrgebiet, verlaufen etwa parallel, sind aber immer wieder durch Querwege verbunden. Dadurch kann sich jeder Radler seinen individuellen Kurs abstecken – Tagesausflüge sind so genauso möglich, wie längere Radreisen.

Sehenswürdigkeiten für eine ausgiebige Tour gibt es jedenfalls genug: Der Gasometer in Oberhausen etwa gilt als höchste Ausstellungshalle Europas, hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen bietet mit dem Denkmalpfad Zollverein mehr als einen normalen Museumsbesuch. Auch im Landschaftspark Duisburg-Nord lohnt es sich, vom Rad abzusteigen – sei es für einen Abstecher in den Klettergarten, einen lauen Open-Air-Kinoabend oder einfach, um sich das beeindruckende Industriedenkmal mit Hochofen, Gieß- und Gebläsehallen einmal aus der Nähe anzuschauen.

Einen näheren Blick wert ist auch das alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, das von Kaiser Wilhelm II. 1899 eingeweiht wurde und heute als Museum dient. Besucher erfahren hier unter anderem, wie der Dortmund-Ems-Kanal und das Hebewerk gebaut wurden und können alte Schiffe aus der Nähe betrachten.

Auch während des Befahrens der Radstrecke ist die 150-jährige industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets schon zu spüren, und das nicht nur, weil von weitem schon wieder der nächste Förderturm oder die nächste frühere Arbeitersiedlungen zu sehen sind. Teile des Wegenetzes verlaufen beispielsweise auch auf ehemaligen Bahntrassen. Grau und trist ist die Route jedoch nicht, im Gegenteil: An vielen Stellen führt der Weg direkt an Flüssen vorbei oder schlängelt sich durch Wälder. Denn das Ruhrgebiet hat nicht nur ein großes industrielles Erbe, sondern mittlerweile auch wieder richtig viel Grün zu bieten.

2006 wurde die "Route der Industriekultur per Rad" mit dem Qualitätssiegel "Radroute des Jahres 2006 in Nordrhein-Westfalen" ausgezeichnet. Seit 2014 darf sie sich zudem Qualitätsradroute nennen und ist vom ADFC mit drei Sternen zertifiziert.


letzte Änderung: 01.12.2019